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Dank der Förderung im Rahmen von Erasmus+ habe ich im Mai 2026 die Möglichkeit bekommen,
dreieinhalb Wochen auf Mallorca zu verbringen und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen bei einem
spanischen Versicherungsmakler zu verbringen, der sich auf die Beratung von Auswanderern aus dem
DACH-Raum spezialisiert hat, darüber hinaus aber auch den gesamten spanischen Markt bedient.
Meine Unterkuft sowie der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich etwa 20 Minuten westlich
von Palma, im kleinen Santa Ponsa. Der Ort selbst ist auf der nördlichen Seite der Bucht durchaus
touristisch geprägt, bietet aber ebenfalls ruhige Plätze, wie z.B. den Puerto de Santa Ponsa oder den
archäologischen Park.
Ein weiteres Büro des Maklers befindet sich in Maioris, welches dank eines mir zur Verfügung
gestellten Firmenfahrzeuges, für mich zu erreichen war. Ich selbst hatte glücklicherweise viel
Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Inhalte meines Praktikums, sodass ich mich auch immer wieder
spontan entscheiden konnte, in welchem Büro ich eingesetzt werden wollte.
In Hamburg absolviere ich derzeit meine Ausbildung in der MARTENS & PRAHL Gruppe, einer der
letzten inhabergeführten Versicherungsmakler mit Schwerpunkt im Gewerbe-, bzw. Industriegeschäft
und über 90 Standorten.
Der Kontrast zu meinem Ausbildungsbetrieb wurde insbesondere durch die simplere Produktpalette
und die entschleunigte Arbeitsatmosphäre, welche nicht zuletzt auf das schöne Wetter und den
„Mallorca-Flair“ zurückzuführen ist, deutlich. Hinzu kommt, dass die Beratung deutlich über den
reinen Vertrieb von Versicherungsprodukten hinausgeht. Der Makler, bei dem ich mein Praktikum
absolviert habe, verfügt zusätzlich über ein Netzwerk von u.a. Steuerberatern und Dienstleistern, die
Auswanderern in allen relevanten Fragen zur Verfügung stehen.
Es hat mir viel Freude gemacht, die spanischen Kollegen in der Kundenberatung zu unterstützen und
den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und Geschäftsführung ausführlich kennlernen zu dürfen.
Meine freie Zeit habe ich dafür genutzt, die Insel abseits der touristischen Hotspots zu erkunden und
dem ein oder anderen Insidertipp der Mitarbeitenden nachzugehen. Mir sind in diesem
Zusammenhang besonders die Steilküste und die naheliegenden Beachclubs bei Maioris in
Erinnerung geblieben.
Ich bedanke mich für die Unterstützung meines Ausbildungsbetriebes und die organisatorischen
Bemühungen seitens Frau Petersen, ohne welche der Auslandsaufenthalt so nicht realisierbar
gewesen wäre.
Liebe Grüße, Marlon

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